Brauchtum

Frauenchor

Der ”Frauenchor Hennstedt” ist wesentlich jünger als die”Hennstedter Liedertafel”, er wurde erst 1948 gegründet. Zunächst war ein gemischter Chor geplant, doch die Männer zeigten kaum Interesse, und so blieben die 23 Frauen unter sich. In der Folgezeit wuchs der Chor auf 64 Stimmen an. Damals mussten die Beitrittswilligen noch eine stimmliche Aufnahmeprüfung machen.
Der erste Dirigent des Frauenchores war Erwin Ibing, der aber 1950 Hennstedt verließ, da er sich wie viele Flüchtlinge in dieser Zeit zur Umsiedlung gemeldet hatte. Der Chor versuchte auch ohne Dirigenten weiter zu bestehen, musste aber doch 2 Jahre `ruhen`, bis die sehr engagierte Lehrerin Frau Brodersen die Leitung übernahm. Sie hielt dem Chor bis 1981 die Treue. Danach stellte sich Pastor Dieter Trieba dem Chor als Dirigent zur Verfügung. 1984 konnte der Frauenchor sein 35jähriges Jubiläum in Hennstedt feiern, das im Rahmen des Sängerfestes des SBNDG stattfand und viel Anerkennung brachte. In der Folgezeit kam es zu einigen Dirigentenwechseln, dann aber auch endlich zu einem Zusammenschluss mit der Liedertafel zu einer Chorgemeinschaft. Alle gesanglichen Darbietungen und auch die Übungsabende erfolgten nun gemeinschaftlich und brachten allen viel Freude. Der bisher letzte Höhepunkt war im Jahre 2008 das 60jährige Jubiläum des Hennstedter Frauenchores in Verbindung mit dem 100jährigen Jubiläum des Sängerbundes. Dieses Doppeljubiläum wurde von dem Kreispräsidenten K. Peters und dem Landrat Dr. J. Klimant mit den Worten Konfuzius`gewürdigt: ”Musik erzeugt eine Art Vergnügen, ohne die der Mensch nicht kann.”
 

Hennstedter Frauenchor

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